9. Das Reich der RESSOURCEN
Mit dem Reich der RESSOURCEN betreten wir das Reich, das unsere Sinnesorgane wahrnehmen und unsere Wissenschaftler analysieren können. Hier endlich sollten die immer weiter vererbten Widersprüche der bisherigen Reiche zu einer stabilen Synthese finden. Woraus aber besteht die Triade der RESSOURCEN?
In der psychologischen Betrachtung des REGEL-Reiches deutete sich die Lösung schon an: Es entstand Motivation. Motivation besteht aus zwei Komponenten, die ihre Synthese schon in sich tragen. Die erste Komponente ist die Energie. Was in den oberen Reichen schon als abstraktes Bewegungsprinzip auftrat, wird im Reich der RESSOURCEN quantifiziert. Energie ist begrenzt – im Mikro- wie im Makrokosmos. Energie ist die Quelle des Makrokosmos und aus Energie speisen sich die Fließgleichgewichte des Lebens, des Mikrokosmos. Die zweite Komponente ist der Fluss1 der Energie.
Aus
den unbegrenzten Dimensionen des Regelreiches bilden sich im Reich
der RESSOURCEN drei Raumdimensionen ab. Aus der Zeitausdehnung des
Regelreiches entsteht der Vektor des gerichteten Zeitflusses: die
generelle Zunahme des Chaos, der Entropie. Unter dem Einfluss von
Raum und Zeit wird aus statischer Energie
dynamische Energie.
Bildet diese geschlossene Bahnen oder Schwingungen, entstehen
statische Elemente in Form
von selbstbezüglichen Energiebahnen, die zeitweise dem Gesetz der
Zunahme der Entropie widerstehen. Die elementare Form ist eine
Kreisbahn, das Synonym für Teilchen. Teilchenformen verbinden sich
zu Substanz.
Als Bühne für das Spiel unseres Universums und
angetrieben von Energie
füllt sich der 3-dimensionale Raum unserer Welt mit Form
und Stoff. Die Zeit, kondensiert in der erfahrbaren Gegenwart, ist im
Reich der RESSOURCEN unumkehrbar und erzeugt im Verlauf ihrer Skala
eine Sequentialisierung von Ereignissen, erhöht die Entropie und
selektiert gleichzeitig stabile Formen
negativer Entropie. Bereits in Raum und Stoff realisierte Formen
bilden die Basis neuer komplexer Formen,
deren Realisierungs-wahrscheinlichkeiten von den Personen im Reich
der REGELN beeinflusst werden können. Die Naturgesetze des
Regelreiches konkretisieren sich im Reich der RESSOURCEN auf
kosmologischer Ebene als Materie und im Bereich negativer Entropie
als lebendige Natur (Details zum physikalischen Universum siehe im
Kapitel 17).
Die Triade der reellen RESSOURCEN2 besteht also aus: Energie-Fluss3-Form
Die drei Triadenelemente des Reiches der EXISTENZ : Werden, Vergehen und Bleiben wirken in den lebendigen Formen des RESSOURCEN-Reiches als vegetative Kraft, Stoffwechsel- und Immunkraft sowie als Gesundheit bzw. Resilienz.
Dieses Reich konkretisiert als Ausdruck der Widersprüche zwischen Energie und Fluss physische, chemische und biologische Formen, die im Reich der REGELN durch die Naturgesetze als Möglichkeit geschaffen wurden. Durch die ultimative Selektion von Formen balanciert das Reich der RESSOURCEN die EXISTENZ aus und schafft durch die Bewegung in der unumkehrbaren Zeit Veränderungen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind und die auf die vorgelagerten Reiche zurückwirken4. Es ist das letzte Reich, in dem Wahrheiten in Form von geteilter Wirklichkeit möglich sind 5.
Auf biologischer Ebene entsteht im Reich der RESSOURCEN als höchste Lebensform der menschliche Körper, der von einer Persönlichkeit belebt und von seiner Bestimmung aus dem Reich der REGELN geformt wird. Im Unterschied zu den bereits ausdifferenzierten Reichen der Teilchen, Moleküle, Pflanzen und Tiere (siehe Kapitel 17) verkörpert der Mensch bisher noch ein hohes Maß an Universalität. Auf seinem Weg durch die Reiche und durch die Bindung an einen stofflichen Körper hat er jedoch an Freiheit eingebüßt. Dafür ist er ist eingebettet in die Familie, die ihn stofflich geschaffen und genährt hat und seine Personalität geprägt hat. Die Familienbindung ist im Reich der REGELN vereinbart und damit naturgesetzlich gestützt. Es kostet keine moralische Arbeit, trotz der oft sehr unterschiedlichen Qualitäten der aneinander gebundenen Personen für einander da zu sein. Überschüssige Lebenskraft wirkt nicht zerstörerisch auf die Familie sondern führt zur Gründung eigener Familien.
Die Einheit des SEINs wird vom Menschen in der Verbundenheit mit der Natur, der eigenen Lebenskraft und den Mitmenschen empfunden. Die Dynamik hat im RESSOURCEN-Reich die Form von Handlung und Wahrnehmung6. Die Erkenntnis orientiert sich auf die Sinneswahrnehmung und deren Bedeutung für seine Empfindungen. Der Denksinn verbindet zu diesem Zweck die Wahrnehmungen der Gegenwart zu einem Szenario und erzeugt Vergangenheit und Zukunft – wenn es erforderlich ist. Seine biologische Lebensenergie steht dem Menschen frei zur Verfügung und erlangt gemeinsam mit dem Denken als Ressource Wirkmacht, ohne von Instinkten gefesselt zu sein. Der Mensch erlebt sich trotz seiner Begrenzung durch die Gesetze der Natur und seine begrenzten Ressourcen in Einheit mit sich selbst und mit der Natur, solange sich seine Identifikation nicht auf das Reich der RESSOURCEN und seine Formen beschränkt, sondern die Reiche der REGELN, der PERSONALITÄT und der EXISTENZ umfasst. Der Mensch existiert idealerweise in allen diesen Reichen gleichzeitig und bewusst.
Ressourcenbezogene Gefühle prägen dieses Reich: Lust und Schmerz, Hunger und Durst, Habsucht, Geiz und Gier, Wut und Mut, Ekel, Überraschung und Langeweile, Geduld und Ungeduld, Trägheit und Kraftgefühl, Angst und Verzweiflung. Der Mensch genießt und erduldet die Gefühle als flüchtig, als Teil des vergänglichen Spiels, das seiner Bestimmung Ausdruck verleiht.
Die Tugend des Reiches der RESSOURCEN ist das rechte Maß. Sie verhindert, solange sie nicht verloren geht, die Notwendigkeit der folgenden Subreiche der GEMEINSCHAFT, der GESELLSCHAFT und des FELDES.
Im Umfeld der Familie scheint dem Menschen der Umgang mit seiner Lebensenergie und seiner individuellen Bestimmung am besten zu gelingen, da er in soziale Beziehungen eingebunden ist. Die schon im Reich der EXISTENZ angelegten und an die Personalität und Bestimmung vererbten „Schatten“ bzw. Asymmetrien konkretisieren sich als Drama in der direkten sozialen Umgebung.
Sie werden sichtbar und spürbar und erzeugen machtvolle Inversionsimpulse, die die Reiche durchfluten und ausbalancieren, wenn die Menschen in ihrer Leidenschaft gegeneinander kämpfen wie die Ziegenböcke – noch von keiner Waffe unterstützt und von keiner Norm behindert und in der Bewusstheit ihrer Verbundenheit im SEIN (Details zur Inversion siehe Kapitel 13).
Die Familie im Umfeld der Natur scheint das Paradies auf Erden zu sein: Die finale Konkretisierung der Widersprüche der bisher beschriebenen Reiche – solange genügend Ressourcen vorhanden sind bzw. solange der Denksinn dem Menschen noch keine Waffen gegeben hat, um die Spielregeln dieses Reiches aushebeln.
Doch die Verbindung zum SEIN scheint heute zerbrochen, wir finden uns außerhalb des Paradieses vor. Als Gefängnis erscheint uns unser Körper, an den wir gefesselt sind und der die Quelle unseres Bewusstseins zu sein scheint.
Die Befriedigung unserer Bedürfnisse ist abhängig vom Zugang zu Ressourcen (Luft, Wasser, Raum, Pflanzen, Tiere, andere Menschen). Wir finden uns als Individuen auf einem Feld begrenzter Mittel und unvorhersehbarer Widerstände vor – in einem Spiel, in dem es darum geht, die eigene Form zu erhalten und zu vervielfältigen. Andere Personen stehen uns nicht mehr als Mitspieler in einem gemeinsam vereinbarten Spiel gegenüber, sondern als Bewohner von eigenen separaten Formen. Sie kooperieren oder konkurrieren mit uns auf dem Feld des Lebens im Kampf um Ressourcen. Was ist passiert? Was hat uns aus dem Paradies vertrieben?
In einer nicht an Ressourcen gebundenen Welt, wie in den Reichen der REGELN und der PERSONALITÄT, würden sich Absichten sofort, aber flüchtig, manifestieren. Unter dem Gesetz der Materie und der gerichteten Zeit müssen Absichten durch Investition von Ressourcen als Handlung umgesetzt werden, bleiben dann aber stabil, unumkehrbar und wirken in die reellen Reiche7 zurück. Die festen Strukturen der Körperlichkeit behindern und schützen die menschliche Gestalt wie ein Taucheranzug einen Taucher.
Das Szenario der äußeren Formen widerspiegelt die Qualitäten der in uns befindlichen Reiche so überwältigen echt, dass wir vergessen haben, woher wir kommen und wer wir wirklich sind. Wir essen die Frucht vom Baum der Erkenntnis von „Gut“ und „Böse“ d.h. wir identifizieren uns mit der vergänglichen und bedrohten Form unsers Körpers, den wir bewohnen.
An einem Sommertag sitzen wir auf einer Wiese – für uns ist alles perfekt. Ein Vogel singt und pickt einen Wurm aus der Erde. Aus Sicht des Wurmes, wäre er wie wir, wäre der Vogel der Inbegriff des Bösen.
Das separate ICH, schon in der Identifikation mit seiner Person gefangen, verliert durch seine Fokussierung auf die Faszination seiner Sinne fast vollständig den Kontakt zu seinem SELBST. Es empfindet sich als abgeschieden und von der Vergänglichkeit des bewohnten Körpers bedroht. Die Lebensuhr tickt. Aus dem Spiel, das wir spielen wollten, ist Ernst geworden.
Der
Grund des radikalen Verlustes unserer Bewusstheit für die Wahrheit
unserer Existenz ist die Entwicklung eines Sinnes im Inneren unseres
Gehirns. Dieser Sinn ist nicht auf die Wahrnehmung unserer inneren8
Energie unseres Körpers und seiner Verbundenheit mit allen Reichen
ausgerichtet.
Dieser Sinn speichert Sinneseindrücke aus dem
Reich der RESSOURCEN und assoziiert diese mit dem jeweils aktuellen
äußeren Szenario der Welt, wie es unsere Sinne wahrnehmen. Dieser
Sinn erschafft Formen innerhalb der Form unseres Körpers – Blasen
innerhalb unserer Blase des ICHs. Die Bewertung einer Situation
erfolgt nun nicht mehr allein auf Basis der real vorhandenen Szene
sondern berücksichtigt verknüpfte gespeicherte Erfahrungen. Solange
diese Erweiterung der Sinne um gespeicherte Erfahrungen intuitiv
innerhalb der Situation geschieht, ist dies eine erweiterte
Wahrnehmung, wie sie auch Tiere besitzen.
Der Denksinn des Menschen geht einen Schritt weiter: Er kann unabhängig von der realen Situation die gespeicherten Szenarien anschauen und diese in der Phantasie modifizieren, simulieren und mit Ideen aus dem Reich der REGELN verknüpfen, d. h. „abstrahieren“. Dabei schätzt er die quantitative Wahrscheinlichkeit von Szenarien ein und bewertet diese mit den verknüpften Empfindungen des Reiches der REGELN, als wären es echte Erlebnisse. Mit diesen Fähigkeiten ist unser Denksinn unser mächtigster Diener. Er ist so mächtig, dass er sich zum Herren aufgeschwungen hat, ohne dass wir es bemerken. Wir „denken“, wir sind er.
Eine weitere Ursache unserer Identifizierung mit dem Denksinn ist, dass Ideen in ihm in einer symbolischen Form abgespeichert sind, die den Formen im Reich der REGELN entspricht. Eine Idee nehmen wir als solche zuerst im Reich der REGELN war, dann als Welle, die sich stofflich im Gehirn manifestiert. Jede Erinnerung der Idee geht dann von ihrem Abbild im Denksinn aus und erreicht den Kontakt zur Idee über den Abgrund zwischen den Reichen oft nicht mehr.
Unsere Wahrnehmung bewegt sich also einerseits im Möglichkeitsfeld der lebendigen Ideen unserer Bestimmung innerhalb der imaginären Raum-Zeit des REGEL-Reiches, während der Denksinn die Ideen und ihre Realisierungswahrscheinlichkeit mit den Mustern bereits erfahrener und gespeicherter Erkenntnisse vergleicht und Entscheidungen fixiert.
Unserer Abgrenzung zum SEIN bewusst und in unserer ICH-Bewusstseinsblase fokussiert, können wir, gestützt auf den Denksinn, Entscheidungen treffen, die Lust erzeugen, indem wir Formen als Energiebahnen auflösen und die Entropie erhöhen oder wir leisten Arbeit, indem wir unwahrscheinliche Formen hoher Komplexität realisieren, Energie in diese investieren und damit die Entropie senken.
Während unser Vorfahre mit dem Speer in der Hand jagte, unterschied ihn nur seine Universalität vom Tier, das er jagte. Mensch und Tier spielten das Spiel der Jagd in einem vergleichbaren Bewusstseins-zustand. Abends am Feuer trat beim Menschen ein zusätzlicher Bewusstseinszustand auf. Er sah die Szene der Jagd in den imaginären Dimensionen seines Denksinnes und konnte das Bild in Sprache verwandeln und an andere übertragen. Und er konnte die Szene verändern, Szenarien simulieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und planen. Diese Fähigkeiten des Denksinnes im Umgang mit den imaginären Dimensionen, insbesondere die Speicherung und Simulation sozialer Strukturen und die Freiheit der Entscheidung zur Investition in komplexe und daher unwahrscheinliche Zukunftsszenarien waren im Kampf um Ressourcen entscheidend.
Die Bewertung der vom Denksinn simulierten Szenarien erfolgte im Reich der REGELN, als wären die vorgestellten Erlebnisse echt, d. h. durch die mit der Simulation erzeugten Gefühle. Umgekehrt forcierten Emotionen die Ausflüge in die imaginären Dimensionen, um Lösungen zu suchen.
Diese doppelte Bindung des Denksinnes an das Reich der REGELN und seine Vorgängerreiche ist mit einem Spielfilm zu vergleichen. Dieser wird verursacht durch wahre Gefühle und Begebenheiten in der realen Welt. Einmal entstanden, erzeugt seine Wahrnehmung echte Gefühle und als wahr empfundene Szenarien, mit denen man sich identifizieren kann, aber nicht muss.
Energie in Form von Potenz, Vermögen, Aktivität und Fluss existierte auch schon in den bisherigen Reichen, doch sie war nie getrennt von einer Idee, ihrer Bahn, ihrer Form – nie ohne einen inneren Wert oder Gestalt. Information getrennt von Energie existierte nicht. Im physikalischen Universum des RESSOURCEN-Reiches verlor sich die Energie in Entropie und Chaos, bis sich durch Prinzipien der Selbstbezüglichkeit innerhalb der Ressourcen die Energie von der Information trennte und das Leben entstand. Der Denksinn repräsentiert das Möglichkeitsfeld des Dualismus von Information und Energie im Menschen und ist die Bühne aller folgenden Reiche.
Heute
bewohnen wir die Höhle unseres Denksinnes intensiver als die mit
äußeren Sinnen erfahrbare Welt. Unser Bewusstsein ist weniger mit
dem physikalischen Körper als mit den vom Denksinn innerhalb des
Körpers geschaffenen Formen identifiziert. Entstanden, um Handlungen
zu planen und Energie
zu kontrollieren, ist das Denken selbst zur Handlung geworden und
sorgt mit seiner Fähigkeit, Risiken und Chancen zu produzieren, für
sein eigenes Überleben. Fühlen und Denken sind verschmolzen und
fesseln uns im Inneren unseres Denksinnes. Erst unsere Fähigkeit,
das Denken als Simulation zu entlarven und die mit ihm verbundene
Freiheit der Entscheidung im Sinne unserer menschlichen Universalität
zu gebrauchen, stabilisiert uns Menschen auf einer Entwicklungsstufe
über dem Tier.
Dann können wir uns von den von uns
geschaffenen Werken, Bildern und Selbstbildern emanzipieren.
So nützlich wie das Denken für unser Überleben ist, so problematisch ist die Identifikation mit dem Denksinn für unser Leben im Sinne des Bewohnens unseres Körpers, des Spürens unserer Lebensenergie und unserer Verbundenheit mit dem SEIN. Mit der Fähigkeit zur Simulation und zur Planung entstand die Spaltung zwischen SEIN und SOLL und das Leid an dieser Spaltung.
Unser Denkzwang ist Ausdruck des Konkretisierungszwanges unserer individuellen Asymmetrie der Werte der EXISTENZ, die unseren Abstieg in die Reiche verursacht hat. Das Denken stoppt in dem Moment, in dem uns die Balance der Werte der EXISTENZ (in der Regel durch Herstellung von Zentriertheit oder Vergrößerung von Verbundenheit) gelingt. In diesem Zustand sind wir wieder in einer Verfassung wie damals auf der Antilopenjagd und spüren die Durchlässigkeit unseres Körpers für die universelle Energie aus den reellen Reichen in uns. Die Identifikation mit dem „ICH“ löst sich im SELBST auf. Läufer kennen diesen Zustand als „Flow“.
Ohne diese Balance erzeugt das instabile „ICH“ des Personenreiches eine „Bestimmung zum ICH“ und diese ein gedankliches ICH-Konstrukt, das alle Ideen aus dem imaginären Raum sofort auf sich selbst bezieht, stofflich im Gedächtnis abspeichert und gegen fremde Gedankenformen verteidigt – insbesondere, wenn sich Handlungen auf Basis der Gedankenformen in der Welt bereits bewährt haben. Das SEIN wird vom SOLL abgelöst: Wenn ich die Antilope fange, bin „ICH“ der größte Jäger der Sippe. Wenn ich noch schneller Laufe, schaffe „ICH“ den Marathon bald in drei Stunden… Der Zauber des „Flow“ ist dahin.
Das noch nicht zentrierte ICH kämpft um seine Balance und ist gezwungen, seine Abgrenzung aufrecht zu erhalten. Es weiß: Ohne Abgrenzung nach Außen löste es sich auf, solange es noch nicht balanciert, zentriert und mit dem SELBST vereint ist. Es ist instabil und schafft ständig neue Probleme in der Hoffnung, dass deren Lösung die ersehnte Balance bringen wird. Die Ruhe, die zu erleben ein Weg zur Balance wäre, kann es nicht ertragen. Es kann das rechte Maß des RESSOURCEN-Reiches nicht finden. Kommt der Frieden einmal nahe – bleiben die Gedanken einmal aus, wie die Wolken an einem sonnigen Tag – dauert es nicht lange, bis Ideen unserer nächste Herausforderung auftauchen, als Gedanken zu „fixen Ideen“ werden und uns zur Handlung antreiben. Das nächste Unwetter zieht herauf.
Wie
also entstehen nach diesem Modell Gedanken, die das ICH
stabilisieren, dann zur Ursache unserer Taten werden und sich durch
sie in der physikalischen Welt manifestieren? Gedanken sind im
Gegensatz zu Ideen zunächst Wahrnehmungen von gespeicherten
Abbildern unserer Sinneseindrücke. Ihre gleichzeitige Verfügbarkeit
macht Verknüpfungen und Abstraktionen möglich, die ihrerseits
gespeichert werden und die mit Ideen und ihren Bedeutungen im Reich
der REGELN korrespondieren. Ideen dagegen tragen als Urbilder im
REGEL-Reich
die Synthese von Subjekt-haftigkeit,
Objekt-haftigkeit
und Gesetzlichkeit in
sich und sind von einem höheren Grad von Lebendigkeit beseelt als
Gedanken. Die Idee eines Menschen von sich selbst ist seine
Bestimmung und sein „geistiger Leib“ im REGEL-Reich.
Ideen beschreiben Möglichkeiten, die nach den Gesetzen
des Regelreiches „denkbar“ sind, ohne diese auf ihre
Wahrscheinlichkeit und Konsequenz zu bewerten. Ideen sind so zunächst
„ungetaufte“ Urbilder.
Die Taufe eines Urbildes geschieht
im ersten Schritt durch ihre Bewertung im Denksinn und dann durch
ihre Realisierung in der Tat.
Eine realisierter Idee wird auf Ebene des RESSOURCEN-Reiches zu einem „getauften“ Urbild – ähnlich wie es mit unseren Körpern durch die Taufe der Herausforderungen unseres Lebens geschieht9. In diesem Sinne ist der „Glaube“ an die Realisierbarkeit von Ideen in unserem Leben unverzichtbar und nicht pauschal durch „Vertrauen“ zu ersetzen, wie es in modernen Bibelübersetzungen geschieht. Würden wir nicht daran glauben können, morgens aufzustehen oder Fahrrad zu fahren, wären wir dazu nicht in der Lage!
Die Selektion von Ideen aus dem Reich der REGELN und ihre Manifestation im Denksinn erfolgt im Kontext unserer Bestimmung und ihrer Herausforderungen im Regelreich. Die Aufgabe des Denksinnes ist es, der Idee die Bedingungen ihrer Konkretisierung durch die Fakten des RESSOURCEN-Reiches zu definieren. Jedes Problem im RESSOURCEN-Reich ist die Anforderung einer Lösung eines Widerspruches durch Balancierung im übergeordneten Regelreich – also eine Mini-Inversion. Ohne die Idee der Balance aus dem RGEL-Reich würde der Widerspruch in weiteren SUB-Reichen gelöst werden müssen. Erfolgreiches Denken basiert daher immer auf umfassender und ehrlicher Problemanalyse im RESSOURCEN-Reich und der Offenheit, eine Veränderung der Bestimmung im Regelreich zuzulassen. Das Denken setzt dann aktiv mit der Kritik der empfangenen und speicherbaren Optionen als Gedankenformen wieder ein.
Unsere Gedanken im Reich der RESSOURCEN verweisen also auf ihre Urbilder, die lebendigen Ideen im Reich der REGELN, wie Namen auf Personen verweisen und Symbole (geometrische oder sequentielle Figuren) auf Wesen im Reich der EXISTENZ. Gedanken, Namen und Symbole als physikalische Formen stellen daher eine Verbindung zwischen unserem getrennten ICH in seiner Identifikation mit dem Denksinn und den vorgelagerten reellen Reichen her, aus denen sie Bedeutung und Sinn beziehen10.
Ohne
die Abbildung und Fixierung von Symbolen, Namen und sinnlich
erfahrbaren Formen in unserem Denksinn und ohne die Existenz der
adressierten Inhalte in den reellen Reichen wäre planvolles Handeln
nicht möglich.
Alle
Sinneseindrücke werden vom Denksinn gespeichert, mit Erinnerungen
und Erwartungen der imaginären Dimensionen verknüpft und als
Szenario vor uns gestellt. Wir beleben das Szenario mit unserer
eigenen Energie.
Die Sinne erneuern diese Konstruktion nur
gelegentlich. Unsere Augen z.B. bilden nur einen Punkt unseres
Sehfeldes scharf ab. Trotzdem empfinden wir uns inmitten einer als
„scharf“ und vollständig empfundenen Umgebung. Jeder von uns
lebt im Grunde in seiner eigenen Höhle, illuminiert von seinem
eigenen Licht seiner Aufmerksamkeit. Für unser physikalisches
Überleben, das immer weniger vom schnellen Reagieren auf
unmittelbare Gefahren abhängt und immer mehr vom Erinnern und vom
Planen war das ein Erfolgsrezept. Der Preis ist, dass wir in unserer
Höhle den Zugang zur Lebendigkeit und Wirklichkeit des Reiches der
RESSOURCEN und aller ihm vorgelagerten Reiche verlieren. Unsere
Gefühle reagieren immer weniger auf wirkliche Gefahr oder Genuss
sondern auf gedankliche Vorstellungen von Gefahr oder Genuss.
Der
Zweck von Meditation und ursprünglicher religiöser Praktiken
besteht darin, unser lebendiges SELBST und unsere lebendige Umgebung
– das SEIN – in seiner Entfaltung in den Reichen direkt
wahrzunehmen. Die Identifikation mit unserem Denksinn löst sich dann
auf, die Energie unseres Körpers wird wieder spürbar, die
Dimensionen von Raum und Zeit des Regelreiches tun sich auf und wir
bekommen eine Ahnung von unserem geistigen Leib, der unsere
Bestimmung ist.
Durch
den beschriebenen Mechanismus der Aufladung des Denksinns mit unserer
Lebensenergie und die anschließende Identifikation des ICH mit
diesem gedanklichen Konstrukt entstehen prozess-ontologisch drei
weitere Reiche auf dem Feld des Lebens. Sie lösen den Widerspruch
zwischen dem abgegrenzten Individuum und der Verbundenheit mit
anderen Individuen durch soziales Handeln.
Obwohl diese
drei sozialen Reiche durch die Lebenskraft des RESSOURCEN-Reiches
gespeist werden, gründen sie prozessontologisch vollständig auf dem
beschriebenen Denksinn des Menschen, der selbst Abbildcharakter hat.
Sie umfassen alles, was Soziologen als „konstruierte Wirklichkeit“
benennen.
Wegen der engen Verbindung des Denksinns mit den imaginären Dimensionen des Regelreiches nennen wir sie „imaginäre Reiche“. Die bisher beschrieben 4 Reiche: EXISTENZ, PERSONALITÄT, REGELN und die reelle RESSOURCEN nennen wir dagegen „reelle Reiche“.
Man mache sich klar, dass ebenso wie Vergangenheit und Zukunft die imaginären Reiche GEMEINSCHAFT, GESELLSCHAFT und FELD nicht außerhalb unserer individuellen Ideenwelt (gestaffelt ineinander) existieren. Die Binnendifferenzierung des SEINs setzt sich also hier fort, obwohl uns diese Reiche als „äußerlich“ erscheinen.
Das bedeutet nicht, dass soziales Handeln auf den Denksinn und darum auf Moral, Recht usw. gründen muss. Das Gegenteil ist der Fall. Soziales Handeln gründet sich im Reich der RESSOURCEN primär auf die Liebe der EXISTENZ. Liebe kennt keine Trennung der Formen, sondern transzendiert diese. Erst wenn die Liebe erlischt, die Wahrnehmung getrennter Personen und einschränkender Regeln überwiegt und der Verstand beginnt, dem Ganzen noch einen Sinn zu geben, entsteht Moral. Zerfällt die Moral, entsteht Recht. Wird Recht gebrochen, entsteht Krieg.
Nach
diesem Prozessmodell erzeugt der Denksinn also nicht das Bewusstsein.
Das Denken muss nicht aus Abstraktionen von Sinneswahrnehmungen
Symbole und Begriffe bilden. Das Bewusstsein muss diese schon im SEIN
vorhandenen Ideen in der Welt wiedererkennen. Es kennt sie bereits in
sich. Das gilt auch für Sinneswahrnehmungen und Gefühle. Die
Unterscheidung von Denken und Bewusstsein fällt uns deshalb schwer,
weil wir uns aus Gewohnheit mit unserem Selbstbild in unserem
Denksinn identifiziert haben. Uns ist nicht mehr klar, wo die Gefühle
und die Ideen leben und dass die wesentlichen Ereignisse in unserem
Leben ohne Denken stattfinden – dass wir eigentlich nur mit dem
Ziel denken und handeln, um Gefühle zu erleben:
Frieden,
Freude, Körpergefühl, Liebe, Erfolg, Lust, Begeisterung, Zauber der
Kindheit, Geborgenheit… zu denen wir keinen direkten Zugang mehr
haben. Wir haben vergessen, dass wir uns entschieden haben, diese
Gefühle nur in Verbindung mit Erfahrungen des RESSOURCEN-Reiches zu
erleben.
Wir gleichen einem Lottospieler, der sein Leben mit
dem Warten auf das Glück verschwendet.
Wir drängeln uns
hungrig an der Schaufensterscheibe des Bäckerladens und finden die
Tür nicht mehr. Alle Drogen beziehen ihre Macht daher, dass Sie uns
einen direkten Weg zu positiven Gefühlen vermitteln. Sie führen uns
temporär den Weg zurück, ohne dass wir die Gestalt erarbeitet
haben, die ohne die Hülle und die Ressourcen des Körpers Bestand
haben könnte.
Unser Leiden entspringt also nicht in
unserer Identifikation mit dem physischen Leib, der ja trotz seiner
Vergänglichkeit von göttlichem SEIN getränkt ist. Unser Leiden
entsteht durch das Anhaften an seiner Form, die im Denksinn fixiert
ist, also leiden wir am Denksinn selbst, der über Bewertung und
Hoffnung ein Loslassen der Identifikation verhindert.
Die Komplexität der in unserem Denksinn aufbewahrten Zusammenhänge umspinnt uns zunehmend wie ein Kokon die Raupe. Auf der Ebene der Welt spiegeln gegenwärtig die elektronischen Medien und ihre individuelle Selektivität diesen Zustand.
Die biblische Frucht vom Baum des Lebens wäre im Kontext dieses Bildes die Lösung unserer Identifikation mit dem Denksinn und die Öffnung unseres Bewusstseins für unsere Existenz in den Reichen der PERSONALITÄT, der REGELN und der RESSOURCEN, die vom SEIN durchdrungen sind. Der Geschmack des Seins, die Einheit von Energie und Form in diesen Reichen führt uns zu seiner Quelle, zum SEIN und zum Frieden. Der Zugang zu diesen Reichen ist unser Körper 11.
Bei
der Betrachtung der beschriebenen vier reellen Reiche, vom SEIN bis
zum Reich der RESSOURCEN, haben wir uns auf die logische Kohärenz
konzentriert. Wir haben angenommen, die Reiche existieren ineinander
wie Himmelssphären, sind aber nach eigenen Regeln voneinander
abgegrenzt. Die Verbindung der Reiche erfolgt nach einem Prinzip, das
man als Frage-Antwort Prinzip verstehen kann.
Jedes Reich
beantwortet die offenen Fragen des übergeordneten Reiches bzw.
konkretisiert dessen Möglichkeitsfelder. Dieses Prinzip bleibt in
den folgenden Reichen erhalten.
Der Rückweg in die jeweils vorgelagerten Reiche besteht nach dieser Logik darin, die möglichen Antworten fallen zu lassen und das Geheimnis der Frage im übergeordneten Reich so lange zu ertragen, bis sich die Qualitäten des EXISTENZ ausbalanciert haben und in der entstanden Klarheit keine Frage mehr bleibt.
Die Besonderheit der imaginären sozialen Reiche ist, dass sie innerhalb des Denksinnes eines jeden individuellen Menschen existieren, welcher sich um sein Selbstbild orientiert. Wir fühlen uns im Denken und in der Gestaltung unserer sozialen Beziehungen frei, solange wir sie unserer inneren Verfassung entsprechend konstruieren können. Das heißt aber nicht, dass es für soziale Reiche keine optimalen Strukturen gäbe. So wie sich die Natur nach den Gesetzen des Regelreiches bis zum Menschen entfaltet, so setzen sich diese Gesetze in der sozialen Welt fort. Individuelle Unvollkommenheit gestaltet unvollkommene Gemeinschaften und Gesellschaften. Unsere Aufgabe als Teil der moralischen Arbeit mit uns selbst ist es zu versuchen, sie zumindest nach den erkannten Grundwerten der reellen Reiche zu gestalten – auch wenn wir diese in uns noch nicht immer leben können. Woher wissen wir aber, was richtig oder falsch ist, ohne darüber nachzudenken? Wir wissen es, weil wir den Frieden des SEINs und das Wissen um unsere Verbundenheit in uns tragen als „Gewissen“ im Sinne von „Gewissheit“12.
In diesem Modell spielt z. B. die Balance zwischen Weiblichkeit und Männlichkeit schon im Reich der PERSONALITÄT eine große Rolle. Eine harmonische Gemeinschaft oder Gesellschaft in Form eines Matriarchats oder Patriachats ist danach nicht vorstellbar. Die Qualität der Beziehung zwischen Mann und Frau ist nach diesem Modell fundamental für individuelle und soziale Erfüllung.
Solange wir unsere Beziehungen nicht so leben können, dass ein Gott, der alle aus ihm „entsprungenen“ Kinder gleich liebt, seine reine Freude daran hätte, haben wir unser Ziel nicht erreicht.
Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde können in der Gesellschaft nicht aus dem Denksinn konstruiert und als Recht durchgesetzt werden. Sie entstehen von allein, wenn die Individuen wirklich frei sind, d. h. dass sie ihr wahres Selbst, ihre innere Würde entdeckt haben und das Leben wieder als Spiel in Liebe spielen können. Freiheit wäre keine Freiheit von Regeln, Unterschiede würden nicht diskriminieren – ohne sie gäbe es kein Spiel. Menschenwürde wäre so selbstverständlich, dass es kein Wort dafür gäbe.
Für Kinder schränken wir Freiheit und Gleichheit entsprechend ihres Entwicklungsstandes ein. Für sie gilt die Menschenwürde ohne diese Rechte. Bei Erwachsenen setzen wir die Fähigkeit zur Freiheit und die Gleichheit der Rechte voraus, ob wir sie damit überfordern oder nicht. Das ist im Kern unsolidarisch. Wenn wir auf diesem Weg fortfahren, wird dies die Gesellschaft spalten, weil in Überforderung jede helfende Beziehung zerreißt. Das gilt im pädagogischen Handeln gegenüber Individuen wie auch beim Zusammenprall von Kulturen mit unterschiedlichen Werten. Wahre Gleichheit in Verbundenheit sorgt für Forderungen und Lernfelder, die dem Entwicklungsstand der zu Fördernden angepasst sind.
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Reich |
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aktive
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passive
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Subjekt |
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Motivation |
Erregen |
Bestimmung |
Akzeptieren |
Bewertung |
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Handlungszyklus |
REGELN |
Objekt |
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Abwägen |
Herausforderung |
Prüfen |
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Gesetz |
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Aufspannen |
Bedeutung |
Verstehen |
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Energie |
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Handlung |
Entscheiden |
Wissen |
Erkennen |
Wahrnehmung |
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4 |
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RESSOURCEN |
Fluss |
2 |
Planen |
Botschaft |
Dekodieren |
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5 |
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Form |
3 |
Agieren |
Fakten |
Rezipieren |
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6 |
1 Auf den Begriff „Bewegung“ wird hier verzichtet, da er bereits als Triadenelement des SEINS verwendet wurde.
2 Der Begriff „Ressource“ wird in diesem Modell ausschließlich im physikalischen Sinn verstanden. Siehe auch Kap. 16
3 In Raum und Zeit
4 Nur im Reich der RESSOURCEN lassen sich Urbilder konkretisieren und damit im Reich der REGELN als feste Form „verewigen“
5 Die folgenden Reiche entstehen als imaginäre Reiche aus der Projektion von Qualitäten der ersten vier Reiche in kollektive Konstrukte des menschlichen Denkens.
6 Siehe Kap.18
7 Die bisher beschrieben 4 Reiche: EXISTENZ, PERSONALITÄT, REGELN und das RESSOURCEN-Reich nennen wir die „reelle Reiche“.
8 Nach unserem Modell „äußeren“ Energie
9 oder bei der Aufführung des Urbilds eines Musikstücks in der Welt der RESSOURCEN
10 Solange der Körper nicht durchlässig ist, ist diese Verbindung indirekt – wie Stimmen durch eine Wand
11 Wer sich von einem lebenden Meister zur Entdeckung des SEINs inspirieren lassen möchte, sollte Eckhard Tolle kennenlernen.
12 Dies beantwortet auch die Frage nach „Gut“ und „Böse“ in diesem Modell